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Gemeinsame Aktion der Emscher-Kommunen – die ersten Bäume als Zeichen für das Klimaschutz-Projekt sind gepflanzt

Fotos: Holger Naefe, Adolf-Schulte .

Gemeinsam mit den Emscher-Kommunen und dem Land NRW setzt die
Emschergenossenschaft das Projekt „Klimaresiliente Region mit
internationaler Strahlkraft“ um – mit dabei ist auch die Stadt Dortmund.
Unter anderem mit Maßnahmen zur Flächenentsiegelung, Dach- oder
Fassadenbegrünung und Regenwasserversickerung soll den Folgen von
Rekordtemperaturen und Starkregenereignissen entgegengewirkt und die
Quartiere der Region lebenswert gehalten werden.
Ein erstes Signal hierzu, das zugleich für den starken Zusammenhalt in der
Region steht, sind 16 Obstbäume, die den 16 Emscher-Kommunen für
symbolische Aktionen der Marke „Grün statt Grau“ übergeben wurden. Nach
ihrer Winterruhe im Oberhausener Dachgewächshaus sind die Bäume jetzt an
die Städte geliefert worden.
Für die Stadt Dortmund wurde dieser Baum – eine alte Apfelsorte – nun an
der Adolf-Schulte-Schule in Aplerbeck gepflanzt. Die Förderschule Lernen
der Stadt Dortmund liegt direkt neben der Emscher und hat einen Schulgarten
mit Feuchtbiotop, Nutzbeeten und Bienenhaus. Über die Baumspende der
Emschergenossenschaft hat sich die Schule sehr gefreut. Die Kinder der
Schülerfirma „Naturzeit“ haben den Baum im Rahmen ihrer Garten-AG gepflanzt
– mit Unterstützung der Lehrkräfte natürlich. Die Pflanzung diente auch
dazu das Klima und dessen Wandel zum Thema zu machen und eben selbst im
Kleinen etwas anzupacken.
Die Stadtentwässerung und das neue Grünflächenamt haben die Aplerbecker
Schule als ideale Empfängerin für die Baum-Spende ausgemacht. Wo könnte es
auch passender sein, als in einem Stadtteil von Dortmund, in dem sich ein
Apfelmarkt als Marktplatz-Fest etablieren konnte.
Das Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ war im
Rahmen der Ruhrkonferenz der Abräumer im Themenforum „Grüne Infrastruktur“,
bereits im Herbst hat es grünes Licht aus dem Landeskabinett erhalten. In
dreistelliger Millionenhöhe will das Land NRW die wasserbezogene
Klimawandelanpassung in der Region unterstützen. Weil weder das Klima noch
das Wasser an Stadtgrenzen Halt machen, haben sich zunächst die Kommunen
der Emscher-Region, gefolgt von benachbarten Städten aus dem RVR-Raum, zu
dieser gemeinsamen Initiative mit ehrgeizigen Zielen bekannt – ebenso wie
andere Wasserverbände, darunter unter anderem der Ruhrverband und der
Lippeverband.
Im Fokus der „Klimaresilienten Region mit internationaler Strahlkraft“
stehen zunächst Maßnahmen, mit denen bis 2040 mindestens 25 Prozent der
befestigten Flächen von der Kanalisation abgekoppelt werden und die
Verdunstung um 10 Prozentpunkte erhöht wird.





Nachricht vom 13.2.20 17:15

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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 25. Februar 2020 BP

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