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Deutsches Fußballmuseum ist als nationales Alleinstellungsmerkmal eine Bereicherung für die Stadt

Mit dem Deutschen Fußballmuseum wur .

Positive Effekte für Dortmund und die Region:

Verwaltung und Politik der Stadt Dortmund haben bereits im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren zum Deutschen Fußballmuseum (DFM) die positiven Struktureffekte des DFM betont. Vor diesem Hintergrund hat sich die breite Mehrheit des Rates der Stadt Dortmund für eine Bewerbung ausgesprochen. Die Standortbewerbung der Stadt Dortmund hat das Ziel verfolgt, eine Kultur- und Freizeiteinrichtung mit nationalem Alleinstellungsmerkmal nach Dortmund zu holen, die für nachhaltige positive touristische Impulse am Standort sorgt. Hieraus wurden positive Wirkungen auf Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und den Dienstleistungsbereich prognostiziert. Darüber hinaus wurde der Imagegewinn für die fußballbegeisterte Stadt Dortmund - die als Fußballhauptstadt Deutschlands gilt – positiv bewertet. Diese Erwartungen sind erfreulicherweise alle erfüllt worden.

Deutliche Jahresüberschüsse erwirtschaftet
Das DFM ist ein positiver Faktor für die Stadt Dortmund und ein Imagegewinn. In den ersten Geschäftsjahren 2016 bis 2018 hat das Deutsche Fußballmuseum deutliche Jahresüberschüsse erwirtschaftet. Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung erzielt das DFM mit den originären musealen Einnahmensäulen Ticketing, Veranstaltungen, Besucherprogramme sowie den bisherigen Gesellschafterleistungen zwar auch in den kommenden Jahren ein positives Betriebsergebnis (Ergebnis vor Abschreibungen). Jedoch kann die Ergebnisbelastung durch die Abschreibungen nicht kompensiert werden.

Hervorragende Kennzahlen im Vergleich zu anderen Einrichtungen
Unter Berücksichtigung der touristischen Ausgangssituation des Standorts (Nächtigungsquote) zeigt der Kennzahlenvergleich, dass das Deutsche Fußballmuseum im Vergleich zu anderen Museen und Erlebniseinrichtungen hervorragende Umsatz- und Besucherwerte verzeichnet. So generiert im regionalen Umfeld (<1h Fahrzeit) kein Museum vergleichbare Eintrittserlöse. Museen mit höheren Umsätzen aus Eintritten liegen ausschließlich in Destinationen mit höheren Nächtigungsquoten als maßgeblicher Indikator zur Bewertung des touristischen Potenzials eines Standorts.

Selbst gut frequentierte regionale Kultureinrichtungen wie z.B. die DASA in Dortmund, das Deutsche Bergbaumuseum (Bochum), das LWL-Museum für Naturkunde (Münster) oder das Ruhrmuseum (Essen) liegen deutlich unter den durch das Fußballmuseum generierten Umsätzen aus Eintritten.

Auf Grundlage des Vergleichs zu anderen nationalen und regionalen Museen und Erlebniseinrichtungen kann zudem ein weit überdurchschnittlicher Kostendeckungsgrad des Deutschen Fußballmuseums konstatiert werden. So zeigt sich, dass selbst stark erlebnisorientierte Science Center wie das Universum in Bremen (Förderung der Stadt Bremen in 2017: 1 Mio. €) oder das Phaeno in Wolfsburg (Förderung der Stadt Wolfsburg in 2017: 3,4 Mio. €) ohne entsprechende Zuwendungen keinen kostendeckenden Betrieb bestreiten können. Auch das National Footballmuseum in England erhält einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 1,8 Mio. € zum Betrieb des Hauses von der Stadt Manchester.

Studie: Einzelhandel und Gastgewerbe profitieren
Das Deutsche Fußballmuseum ist eine Bereicherung der Museumslandschaft und trägt mit ihren großen Struktureffekten zur positiven Standortentwicklung Dortmunds bei. Mit dem Deutschen Fußballmuseum wurde in Dortmund eine attraktive Einrichtung geschaffen, die rund 200.000 Besucher im Jahr aus dem In- und Ausland anlockt. Durch die innerhalb und außerhalb des Museums getätigten Ausgaben entstehen wirtschaftliche Effekte, durch die Dortmund und die Region profitieren. Das Fußballmuseum zeigt sich als ein Haus von überregionaler Bedeutung mit weitreichender Ausstrahlungskraft und wirtschaftlichen Sekundäreffekten innerhalb der Dortmunder Wertschöpfungskette.

Nach einer aktuellen Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr e.V. (dwif) teilen sich die insgesamt rund 200.000 Besucher pro Jahr in 160.000 Tagesreisende und 40.000 Übernachtungsgäste auf. Hierbei geben die Tagesreisenden durchschnittlich 19,60 € (brutto) und Übernachtungsgäste durchschnittlich 48,90 € (brutto) außerhalb des Museumsbesuches aus. Insgesamt entsteht dadurch ein jährlicher direkter Umsatz durch die Besucher des Fußballmuseums in Höhe von 5,1 Mio. Euro, von dem insbesondere der Einzelhandel sowie das Gastgewerbe und die Hotellerie profitieren. Zusätzlich entsteht durch die Vorleistungen, die das Fußballmuseum für den Betrieb jährlich einkauft, ein regionaler Umsatzeffekt von 9,2 Millionen Euro im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen. Das DFM ist zudem Ort der Begegnung und Diskussion. Pressekonferenzen, Galas sowie TV-Übertragungen tragen zur überregionalen Profilierung des Standorts und der Stadt bei.

Engagement der Gesellschafter
Die zwischen den Gesellschaftern getroffenen gesellschaftsrechtlichen Vereinbarungen, die vom Rat der Stadt Dortmund im Jahr 2009 genehmigt worden sind, sahen bzw. sehen im Wesentlichen vor, dass der DFB im Zuge der baulichen Realisierung einen höheren Gesellschafterbeitrag erbringt, während die Stadt Dortmund durch die unbeschränkte Verlustausgleichsverpflichtung im späteren Betrieb ein höheres betriebliches Risiko trägt.

Der Bau des Fußballmuseums wurde mit öffentlichen Mitteln des Landes (18,5 Mio. €) und durch den DFB finanziert. Auf Grundlage einer monetären Bewertung des bisherigen Gesellschafterengagements zeigt sich zusammenfassend, dass der DFB seit Projektbeginn im Jahr 2009 im Wesentlichen über die Einbringung der Mittel für den Bau, direkte Zuwendungen sowie durch die Vermittlung von Beiträgen durch Sponsoren bislang ca. 26 Mio. € an Unterstützungsleistungen für das Fußballmuseum erbracht hat. Die Leistungen der Stadt Dortmund belaufen sich insbesondere durch Verlustübernahmen, direkte Zuwendungen, Bereitstellung des Grundstücks sowie die Vermittlung von Sponsoringbeiträgen seit 2009 insgesamt auf rund 9 Millionen Euro.

Gleichbehandlung mit anderen kulturellen Einrichtungen
Vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Finanzierung insbesondere der zukünftig notwendigen Attraktivierung ist das Deutsche Fußballmuseum als kulturelle Einrichtung auf weitere Unterstützungsleistungen der Gesellschafter angewiesen. Mit Blick auf die Gleichbehandlung kultureller Häuser der Stadt Dortmund sowie auf die beschriebenen positiven Standortfaktoren sind zusätzliche Zuschüsse der Stadt Dortmund in die Gesellschaft legitim und sinnvoll.

Der Entwurf des Haushaltsplans 2020/2021, der dem Rat im September vorgelegt wurde, weist für Verlustausgleiche durch die Stadt Beträge in Höhe von 292 000 Euro (2020) bzw. 360 000 Euro (2021) aus. Es ist aber bereits absehbar, dass die hierfür im Entwurf veranschlagten Mittel nicht ausreichen werden, soweit nicht in erster Linie seitens der Gesellschafter gegengesteuert wird. Diesbezüglich werden gerade mit dem DFB Maßnahmen zur Verbesserung der Erlössituation erörtert. Nach der erfolgten Abstimmung können die Belastungen im Detail für den städtischen Haushalt beziffert und bis Ende des Jahres zur Entscheidung den politischen Gremien vorgelegt werden.

Verlust trotz eines positiven operativen Ergebnisses
Aktuell sieht der dritte Quartalsbericht des DFM für den Jahresabschluss 2019 trotz eines positiven operativen Ergebnisses einen Verlust von rund 854 000 Euro vor. Für das Jahr 2020 wird eine ähnliche Entwicklung prognostiziert. Laut Konsortialvertrag wird ein Verlust zu gleichen Teilen von DFB und Stadt bis jeweils 250 000 Euro übernommen. Ein über 500 000 Euro herausgehender Verlust ist allein von der Stadt Dortmund zu tragen.

Insofern wird ab dem Jahr 2020 bei der Stadt Dortmund ein weiterer Verlustausgleich zu berücksichtigen sein. Für abschließende Angaben zur genauen Höhe ist es noch zu früh. Möglicherweise liegt der Betrag in der Höhe des Betrags des Jahres 2019. Dieser Verlustausgleich durch die Stadt Dortmund ist im Interesse der Gastronomie, des Tourismus, des Einzelhandels, der Hotellerie sowie des Dienstleistungssektors – und entsprechend zu bewerten. Vor dem Hintergrund der dargestellten positiven und nachhaltigen Struktureffekte ist dies gut angelegtes Geld.

Nachricht vom 7.11.19 17:00

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Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 13. November 2019 BP

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