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Müllpreise drastisch gestiegen: zumindest für einen Müllsünder!



Müllentsorgung: Die Preise für die Müllentsorgung in Dortmund sind für einen bislang unbekannten Mann drastisch gestiegen!

Ein 42-jähriger Zeuge leistete am vergangenen Donnerstag (8.3.) wertvolle Hilfe bei der Entdeckung einer illegalen Müllentsorgung. Zufällig bemerkte der Dortmunder gegen 20.10 Uhr, dass ein Pkw auf einem eher unbefahrenen Feldweg am Beisenkamp unterwegs war. Der Fahrer hielt das Auto an und entlud den Wagen, indem er offenbar seinen Müll links und rechts auf das Feld warf. Nicht gerade die üblich Art - und schon gar nicht umweltfreundlich - dachte sich der Zeuge und sprach den Mann an, seine Tätigkeiten einzustellen.

Der ertappte Fahrer setzte sich wortlos in sein Auto, dann flüchtete er mit dem BMW. Keine gute Idee wie sich kurz darauf herausstellen sollte. Aber das wusste der Zeuge und alarmierte in der Zwischenzeit in aller Seelenruhe die Polizei.

Der Fahrer hingegen entkam - nicht jedoch das Auto. Genau das hatte der Zeuge kommen sehen: Der Feldweg ist eben nicht zum Befahren geeignet, schon gar nicht bei Regenwetter und dementsprechend feuchten Untergrund. Der schlammige Morast hinderte den Fahrer an der Weiterfahrt, das Auto blieb nach erfolglosen Versuchen durch das Feld auszuweichen, in eben diesem stecken. Der Unbekannte ließ es verschlossen vor Ort stehen und flüchtete zu Fuß. Leider ließ er keinen Schuh - Aschenputtel-like- im Morast zurück und dennoch sind wir guter Hoffnung, ihn bald ermitteln zu können.

Die Polizei regelte dann den weiteren Verlauf: Sicherstellung des BMW mit Hilfe eines Abschleppunternehmens. Dies gelang jedoch nicht über den Hinweg, sondern über einen Abhang an der Walther-Kohlmann-Straße. Die Sicherstellung von Schadensersatzansprüchen des Feldpächters - immerhin hatte der Fahrer tiefe Reifenspuren und somit einen nicht unerheblichen sogenannten Flurschaden im eingesäten Feld hinterlassen. Information der städtischen Entsorgungsbetriebe (EDG) zur Entfernung des Mülls - es handelte sich überwiegend um foliierte / beschichtete Pressspanplatten.

Ob an dem Auto selber ein Schaden entstanden ist, das ist derzeit unbekannt. Auf jeden Fall ist es sehr dreckig!

Auch die Polizeibeamten mussten sich vor ihrem nächsten Einsatz einer gründlichen Reinigung unterziehen. In der Anzeige heißt es: "Die erhebliche Verschmutzung der Ausrüstungsgegenstände und Bekleidung der eingesetzten Beamten konnte mit eigenen Mitteln und nicht zu vernachlässigendem Aufwand beseitigt werden." Heißt in Deutsch: "Schuhe putzen, Uniform waschen, Dreck ausbürsten."

Der Halter (46), der während der Sachverhaltsklärung am Einsatzort erschien, ist nun vorgeladen. Seinen ersten Angaben zu Folge sei er nicht der Fahrer gewesen. Dieser ist ihm allerdings namentlich bekannt und auch ein zweiter Zeuge kann vermutlich zur Ermittlung des Fahrers beitragen.

Fakt ist: Für den Müllsünder wird es nun deutlich teurer, als wenn er den Müll direkt ordentlich entsorgt hätte. Zu den Bergungskosten, der Müllentsorgung und dem Flurschaden, kommt ggfs. noch ein Fahrzeugschaden hinzu. Nicht zu vergessen die Reinigungskosten für die eigene Bekleidung...

Nachricht vom 12.3.18 16:42

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Letzte Aktualisierung: Samstag, 23. Juni 2018 BP

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