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Austausch unterschiedlicher Interessen: Dialogverfahren zum barrierefreien Umbau der U47-Haltestellen startet


Die Stadt Dortmund plant den barrierefreien Umbau der Haltestellen Kohlgartenstraße, Voßkuhle, Lübkestraße, Max-Eyth-Straße und Stadtkrone Ost entlang der Stadtbahnlinie U47. Dabei wird die Öffentlichkeit in den nächsten Monaten eng einbezogen. Das Dialogverfahren, das der Rat beschlossen hat, ist jetzt gestartet. Bis zum Herbst 2018 soll im Austausch mit den unterschiedlichen Interessengruppen das bestmögliche Haltestellenkonzept erarbeitet werden.

Mit der Durchführung des Dialogprozesses hat die Stadt das Dortmunder Büro IKU_Die Dialoggestalter beauftragt. Die Kommunikationsexperten führen in diesen Tagen erste Gespräche – mit Politik, Verwaltung, DSW21, mit Akteuren aus Umwelt- und Naturschutz, aus Wirtschaft und Gesellschaft sowie mit der Lärm- und Abgas-Schutzgemeinschaft B1-Initiative Dortmund und der Initiative B1 Dortmundplus, die eigene Konzepte in die politische Diskussion eingebracht haben. Ziel ist, zu diesem sehr frühen Zeitpunkt im Verfahren zu ermitteln, welche offenen Fragen zu klären sind und wo unterschiedliche Interessen bestehen.

Info-Tour, Info-Messen und Dialogforum

Bei Informations- und Diskussionsveranstaltungen werden die Bürger in den kommenden Monaten Gelegenheit haben, ihre Ideen und Anregungen einzubringen. Geplant sind u.a. eine Info-Tour mit der Stadtbahn U47 von Haltestelle zu Haltestelle sowie Info-Messen. Ein Dialogforum, in dem neben Bürgerinitiativen und weiteren Interessenvertretern auch weitere interessierte Bürger mitwirken werden, soll in bis zu drei Sitzungen die Planungsalternativen diskutieren und Varianten vergleichen. Gesteuert wird der Dialogprozess von einem Koordinierungskreis – auch in diesem Gremium sollen die Bürgerinitiativen mitwirken.

„Wir möchten einen transparenten Diskussionsprozess, an dessen Ende eine für alle Beteiligten nachvollziehbare Entscheidung steht“, sagt Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamtes. Im Herbst will die Stadt ihr Haltestellenkonzept dann im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung präsentieren.

Ratsbeschluss für Dialogverfahren

Nachdem der Rat der Stadt Dortmund das Haltestellenkonzept im September 2016 verabschiedet hatte, legten Bürgerinitiativen eigene und abweichende Varianten vor. Im Juli 2017 beschloss der Rat, Alternativen zur städtischen Planung mit einzubeziehen und diese in einem Dialogverfahren mit Bürgern zu beleuchten.

Nachricht vom 9.3.18 18:50

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Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 19. September 2018 BP

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