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22,5 % der erwerbsfähigen Frauen in NRW ohne beruflichen Bildungsabschluss


Immer noch zu viele Frauen im Alter von 25 Jahren bis unter 65 Jahren verfügen in Nordrhein-Westfalen über keinen beruflichen Bildungsabschluss: Landesweit betrug in 2015 die Quote 22,5 % und hat sich damit gegenüber 2005 nur um 4,1 % verbessert. Regional ergeben sich große Unterschiede.
Justine Grollmann, Vorsitzende der FU Dortmund: „Während im Bergischen Städtedreieck auf 100 Frauen rund 29 Frauen ohne beruflichen Bildungsabschluss kommen, sind es im Münsterland hingegen 17 Frauen. Dabei bietet eine berufliche Ausbildung immer noch den besten Schutz vor Arbeitslosigkeit.“
Für viele geringqualifizierte Frauen bieten sich oftmals nur Jobs in Teilzeit, vor allem in einfachen Dienstleistungsberufen mit unterdurchschnittlichen Stundenlöhnen an. Doch auch hier zeigt sich die Unterschiedlichkeit des Arbeitsmarktes in Nordrhein-Westfalen: Während im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis von 100 erwerbsfähigen geringqualifizierten Frauen rund 60 Frauen erwerbstätig sind, sind es in der Emscher-Lippe-Region von 100 nur 39 Frauen. „Ausbildungslosigkeit und geringe Qualifikationen schlagen später insbesondere bei der Rente voll durch. Die nachgewiesene Lohnlücke von Frauen wird im Alter zur Rentenlücke. Zunehmend mehr Frauen sind im Alter nicht mehr über ihren Ehepartner oder eine Witwenrente abgesichert. Eine eigenständige Altersvorsorge von Frauen wird immer wichtiger.“, so die Frauen Union Vorsitzende Justine Grollmann weiter.

Darüber hinaus bleibt die Teilzeit in Nordrhein-Westfalen eine Frauendomäne, während die Männer nur zu rund 10 % in Teilzeit arbeiten. Rund 71 von 100 Frauen mit minderjährigen Kindern arbeiten in NRW in Teilzeit. Von 2003 bis 2015 haben sich die Anteile kaum verändert. Allerdings: Bei Frauen ohne minderjährige Kinder steigt die Teilzeitbeschäftigung an. Waren 2003 noch 31 von 100 Frauen in Teilzeit beschäftigt, arbeiteten 2015 rund 39 von 100 Frauen ohne minderjährige Kinder in Teilzeit. Im Gegenzug nimmt die Anzahl von in Vollzeit beschäftigten Frauen ohne minderjährige Kinder ab.

Justine Grollmann: „Aus Sicht der Frauen Union NRW ist es wichtig, dass im Rahmen des Übergangsmanagements Schule-Beruf die Beratung von Mädchen und Jungen und deren Eltern im Rahmen des Berufsfindungsprozesses intensiviert wird. Insbesondere viele duale Ausbildungen in Handwerk, Industrie, Dienstleistung und Handel bieten heute zukunftsfeste Perspektiven für Mädchen.“

Nachricht vom 18.4.17 17:35

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Letzte Aktualisierung: Samstag, 29. April 2017 BP

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