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Wenn die Kultur nach Hause kommt: Angebote Dortmunder Kultureinrichtungen während der Schließzeit
Wenn die Menschen keine Kultureinrichtungen mehr besuchen können, kommen diese zu ihnen nach Hause: Institutionen weltweit nutzen während der erzwungenen Schließzeit die Möglichkeiten, die das Digitale bietet. Einige Beispiele aus den Dortmunder Kulturbetrieben Dortmund: Die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund öffnet ihren Service wie berichtet auch für (Noch-)Nicht-Kunden: Jede und jeder darf sich online und kostenlos Bücher oder andere Medien ausleihen bzw. herunterladen. Verfügbar sind sowohl Unterhaltungsangebote wie Romane, Musik oder Filme als auch viele Bildungsangebote z.B. für Schülerinnen und Schüler, die derzeit für ihr Abitur lernen. Passend dazu geben die Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter über Facebook Lese-Tipps und stellen spannende Titel vor, die man online ausleihen kann.
Auch eine digitale Vorlesestunde bietet die Bibliothek: Sie hat auf Facebook Filme eingestellt, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kinderbüchern vorlesen. Außerdem finden sich auf Youtube Tutorials, die beim Umgang mit den Online-Angeboten der Bibliothek helfen, z.B. mit dem Statistik-Portal „Statista“ oder dem PressReader, mit dem man Zeitungen und Zeitschriften online lesen kann.

Das Museum Ostwall im Dortmunder U und das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) nutzen ihre Social Media-Kanäle und stellen auf Facebook sowie Instagram regelmäßig Ausstellungsstücke vor. Das MKK zeigt unter dem Hashtag #MeinDortmund Exponate aus seiner aktuellen Ausstellung „Mein Dortmund“ und erzählt dazu die Geschichten der Leihgeberinnen und Leihgeber, die für die Ausstellung „ihr Stück Dortmund“ ins Museum gebracht haben. Unter #moathome stellt das Museum Ostwall Werke der im Februar neu eröffneten Sammlungspräsentation „Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen“ vor. Die Follower sind aufgerufen, unter diesem Hashtag ihre eigenen Bilder aus der Ausstellung zu posten. Jeden Donnerstag gibt es außerdem einen Rückblick auf den großen Umbau.

Der Unterricht an der Musikschule Dortmund geht weiter, Schülerinnen und Schüler kommunizieren und musizieren mit ihren Lehrern via Youtube, Skype, Mail oder auf anderen Wegen. Mit dem neuen Youtube-Kanal „Klassik-Resonanzen“ bekommen Schülerinnen und Schüler der Musikschule außerdem Gelegenheit, ihre erarbeiteten Stücke einem virtuellen Publikum vorzustellen. Wer will, kann ein Video hochladen, das ihn oder sie beim Musizieren zeigt. Musikfreunde und Fördernde können mit einem würdigenden Kommentar applaudieren und so eine „internette“ Resonanz geben.

Die nächste Ausstellung in der Städtischen Galerie Torhaus Rombergpark sollte am 3. Mai eröffnen – eine internationale Schau, die die 50 Jahre währende Städtepartnerschaf zwischen Dortmund und Leeds feiert. Unter www.DortmundLeeds50.de wird die Ausstellung auf jeden Fall virtuell zu sehen sein, begleitet von Videos und einem Blog.

Wer die spannenden Talks im Dietrich-Keuning-Haus verpasst hat, kann sie nun zu Hause nachhören: Auf Youtobe hat das DKH Mitschnitte einiger vergangener Veranstaltungen eingestellt, u.a. mit dem Politiker Robert Habeck oder mit Prof. Naika Foroutan zum Thema „Und woher kommst du wirklich?“.

Nachricht vom 25.3.20 10:58

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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 26. Mai 2020 BP

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